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„Wo Sonne ist, da ist auch Schatten“

Von Yin & Yang und Sonnenblumen

#LeManoirInspiration
© Le Manoir, Foto: Aleksandra Cieslewicz

„Wo Sonne ist, da ist auch Schatten“. Eine der wichtigsten Theorien alter chinesischer Denkschulen besagt, dass alles im Universum aus zwei sich gegenüber stehenden Kräften besteht - Yin und Yang. Diese sind trotz ihrer Gegensätzlichkeit tief mit einander verbunden. Sonnenblumen sind in der chinesischen Kultur ein starkes Symbol. Sie symbolisieren Freundschaft und Mitgefühl, aber auch Referenz an die Propagandapolitik Mao Tse-tungs. So zeigen Propagandaplakate Mao als leuchtende Sonne und das chinesische Volk als Sonnenblumen, die sich ihrer Natur nach der Sonne zuwenden, Leben tanken und zugleich daran verbrennen. 

Viele chinesische Künstler widmen sich dem Thema der Sonnenblume wie z.B. Ai Weiwei in seinem „Sunflower Seed“ einer Auftragsarbeit der Tate Modern aus doppelt gebrannten und handbemalten Sonnenblumen aus Porzellan oder Xu Jiang, Direktor und Professor an der China Academy of Art in Hangzhou mit zahlreichen Tuschzeichnungen und riesigen Installationen aus Bronze, die verbrannte Sonnenblumenfelder darstellen. 

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