Menu schließen
Urlaub von der digitalen Welt

Digital Detox

#LeManoirInspiration

In der Arbeitswelt, im Universitätsalltag und auch in Schulen ist es kaum noch möglich, ohne Smartphone, Laptop oder W-Lan auszukommen

Dauer-Online

In unserer Freizeit sieht das nicht anders aus. Das Smartphone, dass in Deutschland vor 10 Jahren auf dem Markt kam, hat unser Leben stark verändert: Plötzlich ist es möglich, auch unterwegs, in der U-Bahn oder im Park, schnell ein paar E-Mails zu beantworten, die neuesten Instagram-Stories der Freunde oder das Wetter der nächsten Tage zu checken. Vor allem nutzen wir das Smartphone aber als Kommunikationsmittel. Mit Freunden, Verwandten oder Kollegen stehen wir quasi in permanenten Kontakt, sind immer erreichbar - müssen immer erreichbar sein?

Das Fomo-Syndrom

Die Beziehung zum Smartphone entwickelt sich immer mehr zu einer Hass-Liebe. Auf der einen Seite stresst uns diese Dauererreichbarkeit, lässt uns immer unkonzentriertester werden, auf der andern Seite ist es wahnsinnig praktisch und wir haben Angst offline etwas Wichtiges zu verpasse. Dieses sogenannte Fear-of-missing-out- Syndrom (kurz Fomo) zwingt uns dazu, immer wieder unsere Nachrichten zu checken. 

Ich bin dann mal offline

In den letzten Jahren hört man deshalb von Freunden immer mal wieder: “Ich wollte nur Beschied geben, ich bin jetzt eine Woche im Urlaub und mache Digital Detox, nur dass du dich nicht wunderst.” Kalter Entzug sozusagen. Mal eine Woche ohne das Smartphone, ganz analog und zu hundert Prozent im realen Leben.

Kleine Schritte - Große Wirkung

Wer nicht gleich eine ganze Woche oder länger auf sein Smartphone verzichten will, kann es auch erst einmal mit einem Handy-freien Wochenende versuchen oder aber mal einen Tag ohne das geliebte Telefon verbringen. Was Dir dabei sicherlich auffällt ist, wie oft man den Impulse hat, dieses zur Hand zu nehmen: Beim Warten auf den Bus, wenn die Freundin oder der Freund im Restaurant gerade zur Toilette gegangen ist, oder wenn man abends alleine auf dem Sofa sitzt. Diese Druck einmal nicht nachzugehen, die “Langeweile” und “das Abgeschnittenheits-Gefühl” einmal auszuhalten, kann schon zu einem Umdenken führen. Wenn uns das eigenen Verhalten bewusst wird, können wir auch im Alltag immer mal wieder einen kleinen “Detox” einlegen.

Stern
Warenkorb (0)
Abmelden